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(Download) "Platon und der göttliche Wahnsinn" by Grzegorz Olszowka # eBook PDF Kindle ePub Free

Platon und der göttliche Wahnsinn

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eBook details

  • Title: Platon und der göttliche Wahnsinn
  • Author : Grzegorz Olszowka
  • Release Date : January 17, 2008
  • Genre: Philosophy,Books,Nonfiction,
  • Pages : * pages
  • Size : 89 KB

Description

Die Chronologie der platonischen Werke ist umstritten , es scheint allerdings einen Konsens darĂŒber zu geben, dass die ""Gesetze"" und der ""Staat"" zu den SpĂ€twerken gehören, der ""Phaidon"" und der ""Phaidros"" zu den frĂŒhen bzw. mittleren Dialogen . Die Thesen, die Platon in seinem spĂ€teren Leben entwickelt, scheinen mit denen seines frĂŒheren Lebens teilweise in Widerspruch zu stehen. Platon wird oft als der Vater des westlichen Denkens verstanden. Dieser Ruf geht Hand in Hand mit der allgemeinen Vorstellung, Platon habe eine sehr rationale Philosophie verfolgt. Das stimmt nur zum Teil. Platon hat lange Zeit kaum systematische VorschlĂ€ge gemacht und alle seine Werke, bis auf die ""Apologie"" und die ""Briefe"" 6/7, sind in Dialogform geschrieben . Bemerkenswert sind die wiederkehrenden mystischen und religiösen Fragen in frĂŒheren Dialogen, wie im Phaidon, zur Frage nach der Unsterblichkeit der Seele, und im Phaidros, zur Idee der Schönheit. Im Phaidros ist es auch, wo Platon zwischen menschlichem und göttlichem Wahnsinn unterscheidet und sagt, die grĂ¶ĂŸten GĂŒter kĂ€men von den Göttern durch Wahnsinn . Diese Vorstellung kontrastiert mit den vorherrschenden Meinungen seiner Zeitgenossen . Die vorliegende Arbeit orientiert sich an zwei zentralen Fragen. An erster Stelle steht die Untersuchung von Platons festigender Kategorisierung dessen, was zuvor Teil eines flĂŒssigeren GlaubensgefĂŒges war. In diesem Zusammenhang wird auf eine Untersuchung der Wirkung dieser Kategorisierung auf die Vorstellungen, welche spĂ€tere Generationen vom antiken Griechenland hatten, nicht eingegangen, obwohl diese kaum zu ĂŒberschĂ€tzen ist. Der Fokus soll, ausgehend von der platonischen Begriffstrennung, auf der Untersuchung der antiken Vorstellung von menschlichem und göttlichen Wahnsinn liegen. Aufgrund dessen ist der erste Teil der Arbeit darum bemĂŒht, GrundzĂŒge der geschichtlichen Entwicklung der Interpretation von Wahnsinn im antiken Griechenland bis Platon zu skizzieren. Der zweite Teil geht auf Platons scharfe Trennung zwischen menschlichem und göttlichem Wahnsinn und seine prĂ€zise Trennung der verschiedenen Arten göttlichen Wahnsinns ein. Diese werden im Hinblick auf Platons historisches Umfeld und die ihm kontemporĂ€ren Vorstellungen untersucht. Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: 1,0, Freie UniversitĂ€t Berlin, 23 Quellen im Literaturverzeichnis.""


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